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Sozialisierung des Welpen
In einer langen Lehrzeit erwirbt der Welpe sämtliche Verhaltensweisen, die für ein Leben im Rudel nötig sind. Diese Lehrzeit beginnt mit sechs Wochen und endet etwa mit vier Monaten.

Der Welpe kommt zur Welt und hat keine Ahnung, welcher Spezies er angehört. Er muss erst lernen, sich mit seinen Artgenossen zu identifizieren. Er erwirbt diese Information durch eine bestimmte Art der Erziehung, die praktisch irreversibel ist und die man "Prägung" nennt. Ein schlecht geprägtes Tier ist nicht mehr zu retten und für die Spezies verloren.

Was der Welpe beim Spielen mit den Brüdern, Schwestern und der Mutter lernt, hilft ihm später als erwachsener Hund, Geschlechtspartner zu erkennen, Ablehnung zu vermeiden oder mit Mitgliedern der eigenen Spezies zu fliehen.

Die gründliche Sozialisation des Welpen ist eine wichtige Grundlage für das harmonische Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Unzureichend oder überhaupt nicht sozialisierte Vierbeiner haben Schwierigkeiten, sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden. Sie neigen zu ängstlichem oder aggressivem Verhalten und anderen Verhaltensstörungen, weil sie ihr Umfeld einfach nicht einschätzen können.
Ein sorgfältig sozialisierter Hund hingegen hat gelernt, friedfertig und aufgeschlossen mit fremden Personen, Kindern und anderen Haustieren umzugehen. Er hat in der Regel ein stabiles Nervenkostüm, ist wesensfest und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen.

Die folgenden Punkte sollte jeder Hundehalter mit seinem Welpen beachten:
·
Sozialisation mit Artgenossen (Erlernen zwischenhundlicher Kommunikation)
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Sozialisation mit anderen Tieren (Katzen, Meerschweinchen, Vögel, Pferde usw.)
·
Sozialisation mit fremden Menschen
·
Gewöhnung an Umweltreize wie Martinshorn, Fahrradklingeln, Flugzeuge, Knallgeräusche (Silvesterknaller) sowie Gewöhnung an Menschenansammlungen, Verkehrsgetümmel usw.

Die Entwicklung jedes Hundes wird überwiegend von seiner Sozialisation und Erziehung bestimmt. Unzureichend sozialisierte Hunde haben Schwierigkeiten, sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden. Sie neigen zu ängstlichem oder aggressiven Verhalten und anderen Verhaltensstörungen. Ein sorgfältig sozialisierter Hund hingegen hat gelernt, friedfertig und aufgeschlossen mit fremden Personen, Kindern und anderen Haustieren umzugehen. Die wichtigste Sozialisierungsphase des Hundes erstreckt sich in etwa von der zweiten bis zur 16. Lebenswoche. Viele Hundevereine bieten entsprechende Kurse an, die „Welpenspielstunden“ oder „Prägungsspieltage“ genannt werden.




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