Was ist altern ?
Altern ist nicht mit einem Wort zu erklären. Eine Vielzahl von Einflüssen bedingt, das Lebewesen altern müssen. Altern ist nicht dasselbe wie Krankheit, auch wenn im Alter Krankheiten häufiger auftreten. Ein Merkmal ist, dass Körperfunktionen in ihrer Leistungsfähigkeit abnehmen und daher eine höhere Anfälligkeit für Erkrankungen besteht. Nicht nur die Empfänglichkeit ist erhöht, sondern auch die Genesung dauert länger.
Wie beim Menschen gibt es bei Tieren typische Alterserkrankungen, die nicht zu heilen, sondern nur zu lindern sind.
Beim Hund ist das Altern zumeist genetisch bestimmt. Große Rassen altern schneller als kleine. Der Ernährungszustand beeinflusst das Lebensalter (Fettleibigkeit verkürzt das Alter).
Kastrierte Tiere leben länger als unkastrierte. Die Lebenserwartung wird von der Lebensweise beeinflusst: „Haustiere" leben länger als „Freiläufer".
Ab wann sind Haustiere "alt"? Als Faustregel lässt sich sagen, dass die sehr kleinen Hunderassen sich etwa so verhalten wie (die ungefähr gleich großen) Katzen. Meist ist erst ab 10 Jahren mit Altersbeschwerden zu rechnen. Weiter gilt, je größer der Hund, um so schneller altert er. Für Riesenrassen ist dies oft schon ab dem 6. Lebensjahr der Fall.